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Vorschriften für Multikopter in der Schweiz

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Kirchlindach mit den Berner Alpen im Hintergrund, Bern, light-phenomenon.com, Daniel Haller, Kirchlindach-0005

Blick über Kirchlindach und die Stadt Bern nach Süden, im Hintergrund die Berner Alpen. DJI Phantom 3 Professional, Flughöhe 66 m (216 ft) GND, On-board Kamera, 1/1000s @ f/2.8, ISO 100

Letzte Woche ist mein DJI Phantom 3 Professional geliefert worden. Ich hatte frühestens Ende Mai damit gerechnet. Auf den zweiten Flug-Akku muss ich allerdings noch länger warten, da die Batterien noch nicht in genügender Menge verfügbar sind. Die Produktion bei DJI läuft aber auf Hochtouren.

Gerade rechtzeitig für den ersten Flug bin ich mit meinen Hausaufgaben fertig geworden: Es sind diverse Vorschriften für den Flugbetrieb von Multikoptern zu beachten.

DJI Phantom 3 Professional, light-phenomenon.com, Daniel Haller

Ready to fly: DJI Phantom 3 Professional

Zwischenfälle und Negativschlagzeilen

Es gibt unbestritten sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für Multikopter, wie zum Beispiel die Lagebeurteilung aus der Luft an für Menschen schwer zugänglichen oder sogar gefährlichen Stellen. Trotzdem haben teils spektakuläre Zwischenfälle mit Multikoptern für Negativschlagzeilen in der internationalen Presse gesorgt. Beispielsweise wurden Drohnen missbraucht, um Drogen zu schmuggeln und diverse Abstürze haben Aufsehen erregt. Ein berühmter Fall ist der Absturz eines Multikopters auf den Rasen des Weissen Hauses in Washington, D.C. Damit ist klar, dass es Regeln für den Einsatz von Multikoptern braucht.

Die wichtigsten Vorschriften in der Schweiz

In der Schweiz gibt es zum Glück eine überschaubare Anzahl Regeln für den Betrieb von Multikoptern. Die gesetzliche Grundlage bildet die Verordnung des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien (VLK)

Zusammenfassend gilt für unbemannte Multikopter mit einem Maximalgewicht von 30 kg (zu dieser Kategorie gehört der DJI Phantom 3) folgendes:

  • Haftpflicht: Der Halter muss eine Haftpflichtversicherung mit einer Garantiesumme von mindestens 1 Million Schweizer Franken besitzen. Der Haftpflichtversicherungsnachweis ist beim Betrieb mitzuführen.
  • Augenkontakt: Multikopter dürfen nur in Sichtweite des Piloten mit direktem Augenkontakt betrieben werden.
  • Sicherheitsabstand zu Flugplätzen: Es ist ein Mindestabstand von 5 km zu den Pisten ziviler oder militärischer Flugplätze einzuhalten. Ausnahmebewilligungen müssen bei Skyguide oder der Flugplatzleitung beantragt werden.
  • Kontrollzonen CTR (Controlled Traffic Region): In Kontrollzonen rund um Flugplätze und Flughäfen gilt eine maximale Flughöhe von 150 m über Grund (GND). Ausnahmebewilligungen müssen bei Skyguide oder der Flugplatzleitung beantragt werden.
  • Menschenansammlungen: Es sind mindestens 100 m Abstand zu Menschenansammlungen (mehr als zwei Dutzend Personen auf engem Raum) im Freien einzuhalten. Ausnahmen sind möglich bei öffentlichen Flugveranstaltungen.
  • Flugaufnahmen sind erlaubt, wenn die Vorschriften zum Schutz militärischer Anlagen berücksichtigt werden und in Wohnquartieren der Schutz der Privatsphäre beachtet wird.
  • Autonome Flüge (vollautomatische Flüge z.B. anhand von GPS-Wegpunkten) sind innerhalb des Sichtbereichs des Piloten erlaubt, sofern dieser jederzeit die Steuerung übernehmen kann.

Gesunder Menschenverstand

Es versteht sich von selbst, dass nicht in Naturschutzgebieten geflogen werden sollte. Tiere sollen generell nicht direkt angeflogen werden und es ist ein grosszügiger Abstand einzuhalten. Vögel reagieren verängstigt, gestresst oder können sogar angreifen, wenn sie von Multikoptern überflogen werden.

Weitergehende Vorschriften

Je nach Kanton und Stadt können weitergehende Vorschriften erlassen werden. Es lohnt sich, vorher entsprechende Informationen einzuholen.

Für Schlagzeilen gesorgt, hat das Drohnenverbot in der Stadt Zürich. Eine der Begründungen war, dass fremde Schlafzimmer mit Drohnen gefilmt würden. Solche unglücklichen Formulierungen in der Tagespresse schüren unnötigerweise Vorurteile in der Bevölkerung. Wer darüber nachdenkt, kommt schnell darauf, dass sich zum Ausspähen fremder Schlafzimmer jede handelsübliche Videokamera mit einem grossen Zoombereich oder eine Spiegelreflex-Kamera mit einem Teleobjektiv deutlich besser eignen. Diese Geräte hat man deswegen zum Glück noch nicht generell verboten. Drohnen-Kameras besitzen für Flugaufnahmen Weitwinkel-Objektive. Ausserdem können Multikopter kaum länger als etwa 20 Minuten in der Luft bleiben, dann ist die Batterie leer. Entsprechend schwierig dürfte es für einen Spanner sein, in einem derart kurzen Zeitfenster etwas Interessantes zu filmen. Zudem müsste extrem Nahe herangeflogen werden, damit überhaupt etwas im Innern der Wohnung zu erkennen wäre.

Unterdessen hat der Stadtrat von Zürich das Verbot teilweise aufgehoben. Multikopter mit Elektromotoren dürfen seit dem 1. April 2015 in der Stadt Zürich über öffentlichem Grund wieder eingesetzt werden. Die Stadtpolizei Zürich hat zum Thema in vorbildlicher Weise ein Merkblatt zusammengestellt: Infoblatt: Einsatz von Luftfahrzeugen besonderer Kategorien (Mini-Drohnen oder Multicopter) in der Stadt Zürich.

Es bleibt zu hoffen, dass diese klare Informationspolitik beibehalten wird und die Gesetzgebung schweizweit möglichst einheitlich bleibt.

Haftpflichtversicherung für Modellluftfahrzeughalter

Meine bestehende Haftpflichtversicherung bei der AXA Winterthur habe ich mit einer Zusatzversicherung für Modellluftfahrzeughalter ergänzen können. Die Kosten pro Jahr: 31 Franken. Der vorgeschriebene Versicherungsnachweis wird automatisch per Brief zugestellt.

Nachweis Modellluftfahrzeughalter, Privat-Haftpflichtversicherung, AXA Winterthur Versicherung, light-phenomenon.com

Privat-Haftpflichtversicherung: Nachweis für Modellluftfahrzeughalter, AXA Winterthur Versicherung

Weitere Informationen

Nachfolgend einige ausgewählte Links mit weiterführenden Informationen, Kontaktstellen und interaktiven Karten, mit welchen sich Flugverbotszonen genau lokalisieren lassen (Liste aktualisiert am 14.01.2017).

Offizielle Informationen des Schweizerischen Bundesamtes für Zivilluftfahrt BAZL

Interaktive Karte des Herstellers DJI

Verbände in der Schweiz

Der erste Flug: Ich bin begeistert

Der erste Flug mit dem DJI Phantom 3 hat mich beeindruckt und überzeugt: Dieser Multikopter ist definitiv kein Spielzeug, sondern ein unglaublich komplexes technisches Wunder! Der Multikopter hält dank seinen Sensoren und dem GPS/GLONASS-Empfang die Position perfekt und ist problemlos auch für einen Anfänger zu kontrollieren. Auf Steuerbefehle reagiert der Phantom 3 äusserst präzise und der Live HD Video-Feed auf dem iPad ist genial. Dem ersten Eindruck nach zu urteilen, hat der DJI Phantom 3 keine offensichtlichen Mängel. Der Multikopter, die Fernsteuerung und die DJI Pilot App harmonieren und lassen die Komplexität des Gesamtsystems in den Hintergrund treten. Der Pilot kann ohne Schweissperlen auf der Stirn den Flug geniessen.

Ich freue mich schon auf den nächsten Flug mit dem DJI Phantom 3 Professional!

ADVENTURE UNFOLDS: DJI MAVIC AIR

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19 Kommentare

  1. Sehr spannender Beitrag über den Phantom 3 und die Rechte in der Schweiz. Der DJI Phantom hat ja ein Lightbridge-Modul welches mit 100mw sendet. Ist das denn überhaupt erlaubt in der Schweiz? Ich wäre sehr dankbar um eine Antwort. Liebe Grüsse

    • Interessante Frage. Auf der BAKOM Website steht:

      2.4 GHz Frequenzband (2.4 – 2.4835 GHz): Anlagen, die in diesem Frequenzband arbeiten, können auch ausserhalb von Gebäuden betrieben werden. Die abgestrahlte Leistung von Anlagen ist auf maximal 100 mW begrenzt. Die technischen Anforderungen sind in der Schnittstellenanforderung RIR1010-01 beschrieben.

      Demnach müsste dies erlaubt sein. Ich habe zudem gelesen, dass die DJI-Firmware anhand der jeweiligen GPS-Position die Funk-Parameter entsprechend den geltenden Gesetzen automatisch richtig einstellt.
      Viele Grüsse, Daniel

  2. Danke für die ausführlichen Informationen da ich mit einem Kauf
    Des Phantom 3 für mich rechne.Und da ich auch schon bei der Axa bin ist es perfekt Für mich geschrieben.

  3. Guten Tag Herr Haller
    Da mich die Qualität der Bilder sehr überraschen, werde ich mir vermutlich eine Phantom 3 Pro kaufen. Können Sie mir sagen, ob es inzwischen Problem gegeben hat oder ob Sie immer noch von der Kamera begeistert sind.
    Freundliche Grüsse
    Patrick Allemann

    • Guten Tag Herr Allemann
      Der DJI Phantom 3 Professional liefert 4K Videos in erstaunlicher Qualität. Bei Fotoaufnahmen darf man allerdings nicht die Qualität einer digitalen Spiegelreflexkamera erwarten.
      Freundliche Grüsse
      Daniel Haller

  4. Hallo zusammen,

    Vielen Dank für all die Infos!! Hat mir sehr geholfen. Heute wurde eine Phantom 3 bestellt. :-)

    Wie ist das vom Versicherungsschutz her? Darf jeder damit fliegen und ist automatisch gedeckt? oder nur die aus der Familie? Kennst sich jemand damit aus?

    Freundliche Grüsse
    Gerhard

  5. Mitgliedschaft in einer Modellfluggruppe Pflicht?
    Seit Februar letzten Jahres bin ich Besitzer von DJI Phantoms und war mir nicht sicher, ob man in einer Modellfluggruppe Mitglied sein muss, um sie zu fliegen.
    Ich habe mich deshalb bei der MG-Schaffhausen als Mitglied angemeldet, bezweifle aber, dass dies nötig ist. Alle Mitglieder fliegen Flugzeuge und keine Multicopter. Sie benötigen zum Betrieb eine Start-und Landepiste, worauf ich verzichten kann. Meine Frage deshalb: Pflicht oder nicht?
    Was mich zudem stört, ist der Umstand, dass andere gerne Wind haben, auf den ich gut verzichten kann, oder besser muss. Bei Wind fliegt sich ein Multicopter nicht besonders sicher und stabil. Auch bin ich nicht bereit, wie andere Mitglieder an Wettkämpfen teilzunehmen, weil mir das Gerät dafür doch etwas zu schade/teuer ist.
    Wie sind eure Erfahrungen in dieser Hinsicht?

    • Hallo Christian,
      die Privathaftpflichtversicherung ist Pflicht, die Mitgliedschaft in einer Modellfluggruppe nicht – unter Umständen ist eine Mitgliedschaft trotzdem sinnvoll.
      Frendliche Grüsse
      Daniel Haller

      • Hallo Daniel
        Vielen Dank für die Info. Die Haftpflicht habe ich (bis 3’000’000 sFr.), aber einen Nachweis in Kreditkartenformat existiert bei meiner Versicherung leider nicht. Die haben mir aber eine Bestätigung mit allen Infos zur Versicherung geschickt, die ich seither stets dabei habe.
        Bei der Modellfluggruppe muss ich mir echt überlegen, ob ich nicht wieder aus dem Verein austrete. Ich fühle mich als Copterpilot als Aussenseiter. Aber das ist noch offen. Jedenfalls dieses Jahr.
        lG
        Christian

  6. Hallo Daniel. Bin gerade auf deinen Blog gestossen – sehr interessant. Habe seit kurzem selbst eine Phantom 3 Professional. Du schreibst unter anderem: “der Live HD Video-Feed auf dem iPad ist genial”. Bei mir mit Samsung S4 und S5mini ist der Live Feed alles andere als befriedigend, ich würde sogar sagen fast nicht brauchbar (Verzerrungen und/oder starke Verzögerungen). Darf ich fragen, mit welchem iPad du fliegst und ist das Bild wirklich so gut und ohne grosse Verzögerungen und Verzerrungen/Artekfakte, auch während die Filmaufnahme läuft? Wenn es wirklich so gut funktioniert, werde ich mir evtl. eigens ein iPad kaufen, muss aber sicher sein, dass es mit einem bestimmten Modell auch funktioniert. Da ich sonst nichts von Apple habe, möchte ich diese Aufwendung auf ein Minimum reduzieren und evtl. ein gebrauchtes iPad kaufen nur für diesen Zweck – dieser muss dann aber dafür umso besesr erfüllt werden. ;-)

    • Hallo Oliver, mittlerweile fliege ich meistens mit meinem iPad mini 4. Damit habe ich flüssiges Live-Video und nur ganz selten Aussetzer, die ich eher auf die Funkverbindung zurückführen würde. Mit einem Vorgänger-Modell hatte ich dagegen Aussetzer und eingefrorene Bilder – genügend Rechen-Power scheint unbedingt nötig zu sein. Mit dem iPhone 6 habe ich ebenfalls keine Probleme, allerdings wird der Akku während dem Flug ganz schön schnell leergesaugt!
      Ein iPad mini 4 Wi-Fi + Cellular 64 GB ist aus meiner Sicht eine gute Wahl. Mit der Cellular-Version hast du zusätzlich GPS-Empfang. Die 16 GB-Variante hat viel zu wenig Speicher – ein Witz. Natürlich lässt sich Apple all dies teuer bezahlen. Aber das kleine iPad ist ein äusserst vielseitiger und verlässlicher Begleiter auf meinen Reisen geworden!

  7. Hi Daniel

    Habe mir den P4 gekauft. Nun habe ich festgestellt, dass ich nicht weiter als rund einen halben Kilometer fliegen konnte und dass ich dabei sehr starke Bildstörungen hatte. Auch habe ich einen Höhenflug getestet, welchen ich auf 250 Meter limitiert hatte. Als ich die 250 Meter erreicht habe, hatte ich wieder Bildstörungen und dann sogar den vollständigen Signalverlust. Der P4 ist dann wieder zu seiner Homebase zurückgekehrt, wobei ich ab ca. 150 Meter wieder Signal hatte.

    Ich gehe nicht davon aus, dass dies mit meinem iPad zusammenhängt, sondern einleuchtenderweise ein Problem der Verbindung zwischen Drohne und Fernbedienung vorliegt.

    Diese Störungen ab dieser “kurzen” Distanz empfinde ich als sehr störend und gefährlich. Wie kommt es dazu? Kann es sein, dass die Drohnen in der Schweiz auf eine kürzere Reichweite “gedrosselt” werden? Oder muss ich was an den Verdinungseinstellungen ändern? Oder sind bei mir die Gegebenheiten (hohe Gebäude, Zuglinie, GSM-Sendemasten…) tatsächlich so schlecht, dass bereits nach einem halben Kilometer horizontaler Entfernung, resp. 200 Meter Steigflug fertig lustig ist? Ist mir schon bewusst, dass die Gegebenheiten nicht ideal sind und nicht das Maximum rausgekitzelt werden kann. Aber vor allem 250 Meter Höhenflug, finde ich schon krass…

    P.S. Echt sehr guter Blog mit nützlichen Infos. Gratuliere.

    • Hallo Giulio, danke für dein Lob. Um sicher zu sein, dass keine Störung an deinem P4 vorliegt, würde ich in offenem Gelände ohne jegliche Hindernisse und Metallstrukturen die Bildübertragung testen. Die Antennen an der Fernbedienung sollten dabei wie von DJI empfohlen, vertikal und parallel ausgerichtet sein.

      Bis 500 Meter (weiter sollte man vernünftigerweise eh nicht fliegen – ausser vielleicht in der Wüste…) solltest du problemlos ein flüssiges Videobild angezeigt erhalten, sofern du ein leistungsstarkes iPad der neueren Generation verwendest. Ich habe in den Bildübertragungseinstellungen den Kanalmodus immer im Default-Modus “Auto”. Für die Schweiz wird die Reichweite sicher nicht gedrosselt. Für die USA gibt DJI für den P4 eine Reichweite von 5km an (FCC Compliant), in Europa gelten aber tatsächlich andere Vorgaben: 3.5km (CE Compliant, mit Blickkontakt, ohne Störungen).

      In Ballungszentren zu fliegen, ist generell nicht ratsam (vorsichtig ausgedrückt). Metallstrukturen, Eisenarmierungen, Sendemasten, Starkstromleitungen, Eisenbahnlinien, usw. können die Funksignalübertragung und den On-Board Kompass im Kopter massiv stören. Wenn dabei der Kopter ausser Kontrolle gerät, kann das sehr schnell böse für dich und andere enden. Bereits in der Agglomeration reicht ein Blick aufs Smartphone: Wenn seitenweise WLAN-Namen aufgelistet werden, sind bereits Dutzende Sender auf engstem Raum vorhanden, die gleichzeitig auf das 2.4 GHz Funkband drängen und sich die vorgegebenen Funkkanäle streitig machen. Was im WLAN zu Aussetzern und schlechten Datenübertragungsraten führt, kann für dich bedeuten, dass du deinen Kopter verlierst!

      Ich will nicht “Schwarzmalen” oder Angst schüren – wichtig ist aber aus meiner Sicht, dass man sich der möglichen Risiken bewusst ist und sich und andere nicht unnötig in Gefahr bringt.

      Allzeit guten Flug & viel Spass mit deinem P4! Gruss Daniel

  8. Hallo, ich habe deine Seiten genauer betrachtet und gelesen. Du hast interessante Infos auf deiner Webseite. Ich bin seit 2005 im RC Bereich tätig und seit 3 Jahren aktiv im FPV. Es hat sich viel getan in der letzten Zeit. Es wird immer einfacher tolle Aufnahmen aus der Luft zu erstellen. Vor 3 Jahren ein tolles Foto von oben hat noch bei manchen ein woowww hervor gerufen, heute ist es eher ein, nicht schlecht. Na ja…. Ich wünsche dir mit deinem tollen Blog viel Spass und Erfolg!
    Grüsse
    Marcel (RCfly CH)

    • Hallo Marcel, die Qualität der kompakten “fliegenden Kameras” macht gegenwärtig Riesensprünge. Ich bin äusserst gespannt auf die ersten RAW-Fotos aus dem neuen DJI Phantom 4 Pro. Vielleicht stellt sich der Wow-Effekt wieder ein: Erste Berichte scheinen den Dynamikumfang von über 11 Blendenstufen zu bestätigen. Dazu kommt der deutlich grössere Sensor und die zeitgemässe Auflösung von 20 Megapixeln. Mit dem Phantom 4 habe ich vorwiegend gefilmt – die Fotoqualität war zwar akzeptabel bis gut, aber ich fotografiere seit Jahren mit DSLR Kameras und bin bei der Bildqualität entsprechend anspruchsvoll geworden. Eine grosse Spiegelreflex- oder Mirrorless-Kamera samt Objektiv in die Luft zu wuchten, brauchte bisher einen riesigen Kopter und gleichzeitig ein Budget in der Grössenordnung eines Kleinwagens. Mit dem Phantom 4 Pro scheint dies alles definitiv der Vergangenheit anzugehören. Nach der Ankündigung des Mavic (auf den ich wie viele andere immer noch warte) habe ich meinen Phantom 4 verkauft und dachte, dass ich nie wieder einen Phantom kaufen würde. Jetzt bin ich doch schwach geworden :) Hoffentlich kann DJI bald liefern…
      Auch dir viel Spass und Erfolg! Viele Grüsse, Daniel

  9. Weiss jemand ob in der Schweiz zwischen der privaten und gewerblichen Nutzung einer Drohne unterschieden wird?

  10. Salü zusammen.

    Erst mal vielen Dank für die vielen Infos in diesem Blog. Ich kann einiges davon mitnehmen und als “Neuling” auch produktiv umsetzen.

    Meine Frage, falls mir jemand helfen kann: Konnte bereits jemand ein paar Flugstunden mit der Mavic Pro absolvieren? Resp. hat jemand bereits einen Testflug zur Reichweite machen können? Weiss vielleicht jemand sogar bereits, ab wann die Verbindung abbricht, wenn man über offenem Gewässer fliegt? Ist da bei 600 Meter schluss oder geht das weiter? Ich bin da echt ein wenig verwirrt… die Hersteller werben ja mit total unnötigen und exorbitant hohen Reichweiten von bis zu 11km beispielsweise in den USA.

  11. Danke für die interessanten Beiträge, eine schöne Webseite.
    Ich bin seit 2 Wochen Besitzer einer DJI Mavic und sehr zufrieden (bis jetzt).
    Weiter so.

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